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truck.at: Service 24 organisiert europaweit div. Mobilitätsdienstleistungen für Nutzfahrzeuge. Welche Anforderungen müssen hier die Mitarbeiter in der Notrufzentrale erfüllen?
Beate Grill: Besonders in den letzten Jahren sind die Anforderunge für uns in der Notrufzentrale größer geworden. Die Hauptgründe sind die individuellen, markenübergreifenden Mobiltitätsdienstleistungen, der Zeit- und Kostendruck bei den Transportunternehmern, die kulturellen und sprachlichen Differenzen gerade bei Kunden aus Südosteuropa und teilweise behördlichen Schikanen in gewissen Ländern. Gerade deshalb ist eine ordentliche, individuelle Ausbildung von ca. 6 Monate sehr wichtig. Das heißt, erst nach dieser Ausbildung zum Assistancemanager kann ein Mitarbeiter alleine und selbstständig in der Service 24 Notrufzentrale arbeiten. Gute Englischkenntnisse, flexible Dienstzeiten von 0- 24 h - 365 TG im Jahr, Teamfähigkeit und entsprechende Praxis mit EDV/Internet, sind wichtige Grundvoraussetzungen für diesen Job.
Truck.at: Gibt es besondere Fälle die von der Notrufzentrale organisiert wurden?
Beate Grill: Ja, die gibt es ja fast schon täglich - Organisation von Pannenhilfe ist ja bei uns Standard und auch hier würde es einige interessante Geschichten zu erzählen geben. Aber kurz gefasst: Gestohlene LKW innerhalb von 3 Stunden zurückzubringen, Elefanten auf der Autobahn umladen oder ein spezieller Fall "Schaf fiel vom Himmel" - bei diesen Fall fuhr ein LKW unter einer Brücke durch und ein Schaf fiel von der Brücke auf seine Windschutzscheibe - der Fahrer hat bei uns ganz nervös angerufen und Hilfe angefordert, „da gerade ein Schaf vom Himmel fiel“
Truck.at: Warum kann man in der S 24 Notrufzentrale europaweit Hilfe organisieren und wie funktioniert das mit den vielen Sprachen in Europa.?
Beate Grill: Wir sind sehr gut europaweit vernetzt und es gibt in allen Ländern ähnliche Organisationen wie Service 24, die für uns die Hilfe im jeweiligen Land und in der richtigen Sprache organisieren. Weiters kooperieren wir auch gut mit den Herstellerorganisationen und sind in europäischen Notrufzsystemen von Europe Net in Brüssel wie auch von DKV-Truck-Service (seit 30 Jahren) eingebunden. Man kann sagen, wir sind hier länderübergreifend schon eine große Familie und die Hauptsprache innerhalb dieser Notruffamilie ist Englisch. Wir versuchen für unsere Kunden immer die beste und preisgünstigste Mobilitätshilfe zu finden.
Truck.at: Ist Service 24 auch für andere Länder im Zuge der europäischen Zusammenarbeit verantwortlich?
Beate Grill: Service 24 ist neben Österreich für die südosteuropäischen Länder verantwortlich und dort betreuen wir teilweise mit eigenen Personal oder Partnerfirmen die Märkte direkt.
Truck.at: Was wünschen Sie sich von ihren Kunden in der täglichen Zusammenarbeit?
Beate Grill: Manche Anrufer sind nicht gerade freundlich am Telefon, wenn sie bei uns wegen der Hilfevermittlung anrufen. Mir ist bewusst, dass durch eine Panne der ganze Ertrag eines Auftrages weg sein kann, trotzdem sollte man mit uns in der Notrufzentrale in der richtigen Tonart kommunizieren, wird sind auch immer bemüht freundlich zu sein und dass der Kunde so rasch als möglich seine Fahrt fortsetzen kann. Die meisten Kunden vertrauen uns ja schon seit fast 30 Jahren und hier ist enormes gegenseitiges Vertrauen entstanden. So macht dieser Job mit allen seinen Vor- und Nachteilen auch Spaß. Infos über unsere Firma findet man auf www.truck-assistance.info.
Truck.at: Wir danken für das Gespräch
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